Epilepsie / epileptische Krise

und was es damit auf sich hat

Die Epilepsie ist keine eigene durchgehende Krankheit – ebenso bei häufigen epileptischen Anfällen – sondern eine chronisch wiederkehrende „Heilverlaufskonstellation„.

Epileptischer Anfall bedeutet tonisch-klonischer Anfall am Tiefpunkt der Vagotonie – in der pcl-Phase nach einem motorischen Konflikt. Einem solchen Konflikt ist immer ein schweres Konflikterlebnis, ein sog. DHS (Konfliktschock), vorausgegangen.

Bei allen motorischen Lähmungen kommt es, genau wie bei den sensorischen Lähmungen, ebenfalls auf die Links- und Rechts-händigkeit der Betroffenen an:

  • Bei Rechtshändern haben alle Muskeln der rechten Seite mit Partnern zu tun, alle Muskeln der linken Seite mit Kindern oder der eigenen Mutter.
  • Bei Linkshändern ist es genau umgekehrt.

Bei beidseitigen Lähmungen sind stets beide Gruppen auch beim DHS beteiligt gewesen, mindestens in Gedanken. Eine Ausnahme machen nur solche Vorgänge, bei denen zufällig lokal ein bestimmter Muskel betroffen worden ist, z.B. bei einem Unfall. Natürlich hat das dann nichts mit eigenen Kindern, Partnern oder der eigenen Mutter zu tun.

Der spezielle Konfliktinhalt ist die konfliktive Angst,

  • nicht entfliehen oder nicht mitkommen zu können (Beine),
  • nicht festhalten oder abwehren zu können (Arme, Hände)
  • nicht ausweichen zu können (Schulter-, Rückenmuskulatur) oder
  • nicht mehr „aus-noch-ein-wissen“ (Lähmung der Beine).

Beispiel:
Ein kleines Kind erlitt bei einer Impfung einen motorischen Konflikt, als man es in ein Handtuch eingedreht und „gefesselt“ hatte.

Auch jeder Muskel und jede Muskelgruppe hat ihre eigene Konfliktbedeutung. Mit der Streckseite des Beins z.B. stößt der Rechtshänder den Partner weg, mit der Beugeseite umarmt er ihn.

In der konflikt-aktiven Phase, beginnend mit dem DHS, nimmt die motorische Lähmung – je nach Intensität des Konfliktes – zu. Es gehen immer weniger oder keine Impulse mehr für die quergestreifte Muskulatur vom motorischen Rindenzentrum des Großhirns aus. Es können einzelne Muskel, ganze Muskelgruppen oder ganze Gliedmaßen betroffen sein. Die Lähmung ist nicht schmerzhaft.

Bei längerer Dauer allerdings ist die Gefahr des Zweit-Konfliktes und damit der schizophrenen Konstellation groß.

Eine große Gefahr besteht auch z.B. bei Patienten mit der Diagnose Multiple Sklerose, die dann meist durch den Diagnose-Schock einen zweiten motorischen Konflikt – hauptsächlich der Beine – erleiden, weil man ihnen sagt, sie würden möglicherweise zeitlebens an den Rollstuhl gefesselt sein.

Aber auch Kinder die mit einer Lähmung zur Welt kommen, haben intrauterin ein schweres Konflikt-DHS erlitten, das ins motorische Zentrum eingeschlagen hat. Der hier bei weitem häufigste embryonale Konflikt ist der sog. „Kreissägenkonflikt“.

Wir Menschen haben genauso angeborene Codes wie die Tiere. Wir leben seit Millionen von Jahren in der gleichen Erdzone wie der Löwe oder andere Raubtiere. Das Brüllen des Löwen ist für uns Menschen ein Alarmzeichen.

Dies ist uns angeboren, und sogar der Embryo erkennt schon das Brüllen des Löwen und wird maximal unruhig. Unsere Kreissäge imitiert in etwa das Brüllen und Fauchen eines Raubtiers.

Die schwangere Mutter des Embryos hat inzwischen in unserer Zivilisation ihre Instinkte weitgehend verloren. Sie stellt sich ahnungslos z.B. neben eine laufende Kreissäge oder sägt sogar selbst mit, nicht ahnend, dass ihr Kind in ihrem Leib dabei in fürchterliche Panik gerät, denn es kann nichts anderes annehmen, als dass die Mutter im nächsten Augenblick vom Löwen gefressen wird – samt Embryo.

Und so sehen wir nach der Geburt motorische oder sensorische Lähmungen oder beides kombiniert. Unser Gehirn hat diese Zivilisationsgeräusche einfach noch nicht im Programm, sondern assoziiert sie mit den Gefahren, die aufgrund unserer phylogenetischen Anpassungen in unserem Programm engrammiert sind.

In der Heilungsphase, nach der Lösung des Konfliktes, am Tiefpunkt der Vagotonie, tritt dann der epileptische Krampfanfall auf. Das kann einzelne Muskelgruppen z.B. Arm, Bein oder Gesicht betreffen (focale Anfälle) oder ein sog. generalisierten Krampfanfall sein, mit Zungenbiss und Schaum vor dem Mund. Auch alle Zwischenstufen sind möglich. Die Schießscheibenringe im Gehirn bekommen jetzt Oedem. Dadurch wird die motorische Funktion vorübergehend scheinbar schlechter.

Dieser epileptische tonisch-klonisch Anfall ist ein von der Natur eingerichtetes quasi physiologisches und obligates Konflikt-Rezidiv mitten in der Heilungsphase, quasi imaginär. Der Patient erlebt in dieser Krise, im Zeitraffer, nochmals seinen gesamten Biologischen Konflikt der konflikt-aktiven Phase. Dadurch erreicht der Organismus, dass das Oedem ausgepresst wird und die Renormalisierung mit Diurese-Phase (sog. Pinkelphase) angesteuert werden kann.

Von da ab strebt der Organismus wieder zur Normalisierung zurück, d.h. nach dieser epileptischen Krise kehrt die Muskelinnervation langsam wieder zurück.

Hat ein Patient zwei motorische Konflikte auf jeder der beiden Hirnhemisphären, dann ist er nicht nur in einer schizophrenen Konstellation, sondern hat auch einen motorischen Wahn.

In der pcl-Phase – bzw. vorübergehenden Lösungsphase – hat er dann oft einen Tick, d.h. dass er immer eine bestimmte Bewegung macht oder in einer bestimmten Situation, die mit dem Konflikt wieder zu tun hat, also eine bestimmte an sich scheinbar sinnlose motorische Handlung begeht, die wir aber verstehen können, wenn wir beide Konflikte (DHSe) kennen.

Die alte Vorstellung, dass bei diesen epileptischen Anfällen Hirnzellen zerstört würden, war irrig. Tatsache ist nur, dass der betroffene Hamersche Herd im Gehirn zunehmend vernarbt, was aber bei allen anderen Sinnvollen Biologischen Sonderprogrammen mit häufigen Rezidiven ebenso der Fall ist.

In der sog. Schulmedizin gab es früher schon die sog. “Differentialdiagnostik”, d.h. aus den verschiedenen Symptomen, Labor- und Röntgenbefunden versuchte man stets die Art der “Krankheit” herauszufinden. Zwar wusste man nichts über die Entstehung der vermuteten “Krankheit”, aber man glaubte, sie immerhin symptomatisch, eben “differentialdiagnostisch” eingegrenzt oder bestimmt zu haben.

Wie unbekümmert und einfältig unsere Hirnchirurgen aber mit diesem fakultativen Wissen umgingen, zeigt die Tatsache, dass man landauf / landab „epileptische Herde“ heraus zu operieren versuchte, was dann meist zu irreparablen Lähmungen der betroffenen Muskelgruppen und auch zu Narbenepilepsien führte.

Der Epileptiker bekommt seinen Anfall immer in der Heilungsphase nach einem einmaligen motorischen DHS oder einem Konfliktrezidiv, denn bei den Epileptikern ist die Grenze fließend – vom chronisch wiederkehrenden Rezidiv – bis zum echten hängenden Konflikt.

Es findet zwar immer ein Lösung statt – trotzdem ist der Konflikt nicht „vom Tisch“ – er „hängt“ (z.B. Parkinson). Kommt also ein epileptischer Anfall mehr als einmal, dann hat er auch stets ein Rezidiv als Ursache.

Jedoch das DHS ist immer der Beginn der konflikt-aktiven Phase, und ist auch immer der Beginn einer jeden sog. Erkrankung. Deshalb ist es wichtig, immer zu dem DHS zurückzukehren.

Die epileptische oder epileptoide Krise im Heilverlauf eines jeden SBS.

Außer den motorischen Konflikten, die eine epileptische Krise in der Heilungsphase haben, haben grundsätzlich alle sog. Krankheiten der gesamten Medizin eine epileptoide Krise.

Es kommt zwar bei den epileptoiden Krisen nicht zu tonisch-klonischen Krampfanfällen wie bei den motorischen Konflikten, sondern jedes noch so kleine biologische SBS (Konflikt) hat ihre ganz spezielle Art der epileptoiden Krise (z.B. Niesen, wenn einem etwas gestunken bzw. nicht gepasst hat).

Die epileptische oder epileptoide Krise ist ein Vorgang den Mutter Natur seit Jahr-millionen eingeübt hat. Er läuft auf allen drei Ebenen gleichzeitig ab. Sinn und Zweck dieser Krise, die auf dem Höhepunkt der Heilungsphase eintritt, ist – zur Normalität zurückzukehren.

Der Patient erlebt nämlich mitten in der Heilungsphase nochmals ein physiologisches Konfliktrezidiv, d.h. jedem Patienten tritt nochmal kurzfristig sein Konflikt vor Augen, was zur Folge hat, dass der Patient ganz kurz in die Stressphase hineingerät, kalte Hände bekommt, zentralisiert ist, mit kaltem Schweiß, und alle Symptome der Konfliktaktivität für eine kurze Zeit wieder erlebt. In dieser Krise erlebt der Patient, wie gesagt, nochmals seinen gesamten Konfliktverlauf im Zeitraffer durch.

Und trotzdem ist es eine andere Qualität der Sympathicotonie!

Wir nennen es „die kalten Tage“.

Nach der epileptoiden Krise wird der Patient dann wieder warm. Der Patient erlebt danach die erste kleine Harnflutphase. Von da ab ist er auf direktem Wege zur Normalisierung.

Dennoch ist die Epi-Krise die Stunde der Wahrheit! – vor allem bei langen oder sehr intensiven Konfliktverläufen. Der gefährlichste Punkt liegt unmittelbar am Ende der Krise, da zeigt es sich, ob die epileptoide Krise ausgereicht hat, das Steuer herumzureißen.

Die epileptische oder epileptoide Krise ist bei vielen corticalen Großhirn-Konflikten sogar der gefährlichste Moment im Verlauf des Biologischen Konfliktes, z.B. beim Herzinfarkt oder bei der Lungenembolie, bei der pneumonische Lyse oder Absence nach Trennungs-Konflikt etc. In manchen Krankheitsverläufen ist sogar die pcl- oder Heilungsphase, sehr viel gefährlicher als die konflikt-aktive Phase. Ihre vorbeugende Abschwächung ist daher von entscheidender Bedeutung.

Der Herzinfarkt z.B. ist die typische epileptoide Krise, wobei wir den rechtscerebral gesteuerten Korornar-Arterien-Infarkt vom links-cerebral gesteuerten Koronar-Arterien-Infarkt unterscheiden. Der Koronar-Venen-Infarkt in der epileptoiden Krise, ist gleichbedeutend mit Lungenembolie.

Bei einer Konfliktdauer von über 9 Monaten, das hat unsere Wiener Herzinfarktstudie gezeigt, sinken die Chancen zu überleben nach heutigem Stand der schulmedizinischen Behandlung ganz deutlich.

Stets bekamen die Patienten 3 bis 6 Wochen nach der Konfliktlösung ihre epileptoide Krise. Aber kein einziger Patient hat überlebt, der einen länger als 9 Monate dauernden Revier-Konflikt gehabt hatte, wobei allerdings „normale“ Konfliktaktivität Voraussetzung war.

Die meisten epileptischen und epileptoiden Krisen stellen jedoch für den Patienten in der Regel keine Lebensgefahr dar.

Einige wenige epileptische Krisen, wie Links-Myokardinfarkt, Coronar-Herzinfarkt oder Lungenembolie, sind gefährlich, wenn ein langer Konfliktverlauf bestanden hat – und wenn gleichzeitig Syndrom besteht.

Dies lässt sich evtl. erheblich reduzieren, wenn man die Behandlung schon im Vorfeld, also in den 3-6 Wochen Vagotonie vor der epileptoiden Krise bzw. Herzinfarkt ansetzen kann und das Hirnoedem abzubremsen vermag. Dadurch könnte man die Sterblichkeit beim Herzinfarkt wahrscheinlich auf weniger als die Hälfte herabdrücken.

Die sog. kalten Tage der verschiedenen epileptoiden Krisen haben ganz verschiedene symptomatische Verläufe, und je nach Organbetroffenheit (z.B. gesteuert vom sensorischen oder postsensorischen Rindenfeld) kann auch mal eine Absence mit-laufen.

Eine Absence z.B. kann eine ganz kurze Bewusstseinstrübung von wenigen Sekunden sein, kann aber auch Minuten, Stunden oder sogar Tage andauern, sogar 1 Woche – abhängig von der vorangegangenen Konfliktmasse.

Die Absence erkennt  man klinisch unschwer daran, dass alle vitalen Funktionen (Atmung, Kreislauf etc.) intakt bleiben, nur das Bewusstsein fehlt.

Die Natur hat in vielen Millionen Jahren den Schockzustand entwickelt und auch seine Therapie. Jede sog. Erkrankung hat ihre ganz bestimmten Heilungssymptome, die mit der Konfliktlösung einsetzen. Dabei wird nicht verkannt, dass die Heilungsphasen auch ihre Gefahren besitzen.

Die Germanischen Heilkunde hat ganz genaue Kriterien herausgefunden dafür, was z.B. typisch konflikt-aktive Symptome auf psychischer, auf cerebraler und auf organischer Ebene sind, und was ganz typische Symptome der Heilungsphase eben-falls auf psychischer, cerebraler und auf organischer Ebene sind.

Dazu kommen noch die typischen Symptome auf allen 3 Ebenen in der epileptischen / epileptoiden Krise, die für jede Erkrankung ein bisschen unterschiedlich, aber wiederum auch für jede Erkrankung speziell typisch sind, hinsichtlich der cerebralen und organischen Symptome, und natürlich sowieso typisch für die psychischen und die vegetativen Symptome.

Die Germanische Heilkunde ist eine strenge logisch-kohärente Naturwissenschaft, gleichzeitig aber auch die menschlichste und verantwortungsvollste aller Wissenschaften, für Patient und Arzt gleichermaßen gut verstehbar. Sie begründet sich einzig auf nur
5 Biologische Naturgesetze – im Gegensatz zur bisherigen Hypothesen-Medizin.